- Anzeige -


Sie sind hier: Startseite » Markt » Hintergrund

Daten sicher aus der Public Cloud zurückführen


Florian Malecki von StorageCraft gibt einen Ausblick, was es mit dem Trend der "Cloud Data Repatriation" auf sich hat
Zwar bieten Public Clouds ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind aber auch teuer und die Übertragung unstrukturierter Daten, wie sie beispielsweise vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, ist zudem oft nicht schnell genug

- Anzeigen -





In vielen Unternehmen findet im Umgang mit der Cloud inzwischen ein Umdenken statt und vermehrt wollen Unternehmen zumindest Teile ihrer Kerndaten und zentralen Anwendungen aus der Public Cloud zurückholen (Cloud Data Repatriation). Die Gründe für die Rückführung der Daten in das Unternehmen oder zum klassischen Hosting beschreibt Florian Malecki, International Product Marketing Senior Director bei StorageCraft, folgendermaßen:

Laut der US-Analystenfirma IDC, haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Workloads im vergangenen Jahr repatriiert. Es wird davon ausgegangen, dass in den nächsten zwei Jahren 50 Prozent der Anwendungen aus der Public Cloud an private oder lokale Hosting-Standorte zurückgeholt werden – teils aus Kostengründen oder wegen der Skalierbarkeit.

Zwar bieten Public Clouds ein hohes Maß an Flexibilität, sie sind aber auch teuer und die Übertragung unstrukturierter Daten, wie sie beispielsweise vom Internet of Things (IoT) erzeugt werden, ist zudem oft nicht schnell genug. Gerade Unternehmen, die glaubten, sie hätten ihre Daten im Griff, müssen feststellen, dass sie die Masse unstrukturierter Daten nur schwer einschätzen können. Lange dachte man, das Problem wäre gelöst, wenn man den Großteil der Daten in die Cloud verschiebt. Jetzt wird zunehmend deutlich, dass die Cloud nicht nur teuer sein kann, sondern dass es aufgrund potenzieller Latenzzeiten auch manchmal schwer ist, schnell genug an bestimmte Daten heranzukommen.

Das hat den Trend zur Cloud-Rückführung bzw. Cloud Data Repatriation zur Folge. Immer mehr Unternehmen gehen deshalb zu einer hybriden Infrastruktur über, bei der nur bestimmte Daten und Anwendungen in der Public Cloud gehalten werden, während andere in eine lokale Infrastruktur zurückgeholt werden. Für Unternehmen, die ihre Daten aus der Public Cloud rückführen, stellt sich dabei die Frage, wo und wie sie diese speichern. Unternehmen aber auch Service Provider benötigen skalierbare Datenspeicherlösungen, die Geschäftsdaten schützen und diese jederzeit verfügbar halten – unabhängig davon, ob sie im Unternehmen, in Private Clouds oder extern bei einem Hoster gespeichert sind. Ein ideales Speichersystem sollte darüber hinaus Analysemöglichkeiten bieten, die Unternehmen bei der Einordnung von Informationen unterstützen, um leichter entscheiden zu können, welche Datensätze in der Public Cloud verbleiben, lokal gespeichert oder repatriiert werden müssen.

Die Datenflut erreicht inzwischen epische Ausmaße, so dass Unternehmen eine Infrastruktur benötigen, die einerseits das Datenwachstum bewältigt und andererseits alle unstrukturierten Daten sichern kann. Umso wichtiger ist die Wahl des richtigen Speichersystems, um sich für die neue Realität der Cloud-Rückführung zu wappnen und für Sicherheit zu sorgen.

Die gute Nachricht ist, dass die moderne Speichertechnologie diesen Herausforderungen gewachsen ist. Deshalb kann die richtige Speichertechnologie zu einer Geheimwaffe werden, die für bestmögliche Datenkontrolle sorgt und Risiken ein für alle Mal minimiert. (StorageCraft Technology: ra)

eingetragen: 29.12.19
Newsletterlauf: 11.03.20

StorageCraft Technologies: Kontakt und Steckbrief

Der Informationsanbieter hat seinen Kontakt leider noch nicht freigeschaltet.

- Anzeigen -





Kostenloser Compliance-Newsletter
Ihr Compliance-Magazin.de-Newsletter hier >>>>>>



Meldungen: Hintergrund

  • Kostenfalle Cloud?

    Die digitale Transformation vieler Unternehmen wurde durch die Corona-Pandemie enorm beschleunigt. Kurzfristige Entscheidungen waren im Jahr 2020 gefragt. Aber auf was müssen wir uns im Jahr 2021 einstellen und wie kann dies Unternehmensentscheidungen beeinflussen? Florian von Walter, Manager Solution Engineering CEMEA bei Cloudera, wagt die Prognose. In diesem Jahr wird es vor allem darum gehen, abzuwägen, wie viele von den 2020 kurzfristig getroffenen Entscheidungen überdauern werden. Die Corona-Pandemie hat die digitale Transformation vieler Unternehmen beschleunigt, denn nur durch Anpassungen und Erweiterungen der Infrastruktur konnte die Business Continuity sichergestellt werden - da es schnell gehen musste, lief das vielerorts im Notfallmodus ab.

  • Cloud-Datenmanagement & Datenschutz

    Danny Allan, CTO und SVP Product Strategy bei Veeam Software, gibt seine Prognosen zu wichtigen Entwicklungen im Bereich Cloud-Datenmanagement und Datenschutz sowie zu gegenwärtigen IT-Trends für 2021 ab. Allan sieht einen generellen Wandel in den Investitionsstrategien sowie einen besonderen Fokus auf die Entwicklung und Sicherung von Cloud-Plattformen einschließlich zugehöriger Services und Softwarelösungen. Im Bereich der Datensicherung und -strategie sieht er eine klare Verschiebung in Richtung Backup-as-a-Service und dass die Entwicklungsteams an strategischem Einfluss gewinnen werden.

  • Netzwerk-Trends und Vorhersagen für 2021

    Lösungen zur Anwendungsbeschleunigung und zum Netzwerk-Performance-Management ermöglichen eine schnelle Skalierung von Work-from-Home-Modellen, damit Remote-Mitarbeiter produktiv und die Netzwerke effizient und sicher bleiben. Die globale Pandemie zwang Unternehmen digitale Initiativen zu beschleunigen, um ihre Geschäftsprozesse und Dienstleistungen zu transformieren. Die Netzwerktechnologie wird aber auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Verbindung aller Personen, Geräte und Organisationsstrukturen in Unternehmen spielen. Vor diesem Hintergrund hat Riverbed fünf Netzwerkprognosen für 2021 abgegeben.

  • Tech-Trends: Rosige Zukunft für VDI und DaaS

    Matthias Haas, CTO bei Igel, Anbieter des Next Generation Edge Operating Systems (OS) für Cloud Workspaces, sieht vier IT-Trends, die Unternehmen im laufenden Jahr beschäftigen werden. Das "New Normal": Sicher arbeiten von überall: Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat viele Entwicklungen beschleunigt. Da Unternehmen aller Größenordnungen viele ihrer Mitarbeiter quasi über Nacht in die Heimarbeit schickten, erfuhren Projekte zur Ausweitung von Applikations-, Desktop-Virtualisierung und Desktop-as-a-Service (DaaS) einen ungeahnten Höhenflug.

  • Einsatz von No-Code-Plattformen

    Tablet statt Tafel: Digital ist die Zukunft an den Schulen. Dies macht die Corona-Zeit besonders deutlich. Seit Beginn des Schuljahres 2020/21 ist das Schulportal Hessen als digitale pädagogische Lern- und Arbeitsplattform für Lehrer und Schüler im Einsatz. Die German Edge Cloud (GEC) liefert dafür Leistungen wie eine Cloud Computing-Architektur gemäß den Anforderungen an Skalierbarkeit und die Besonderheiten im pädagogischen Betrieb. Die GEC-Leistungen ermöglichen hohe Nutzungszahlen und eine einfache Anwendung des Portals. Gerade zum Jahresbeginn war das besonders wichtig, denn das Landesschulportal verzeichnete am ersten Schultag einen enormen Ansturm und bewältigte diesen - im Gegensatz zu anderen Bundesländern - völlig problemlos. Perspektivisch rechnet das Land Hessen mit bis zu ca. 2,5 Millionen Nutzern.

  • Trends 2021: Cloud und KI im Fokus

    Eagle Eye Networks sieht vor allem zwei neue Tendenzen für den Markt der Videoüberwachung. Zum einem werden Kunden nach Cloudlösungen verlangen - auch vor dem Hintergrund der im Pandemie-Jahr 2020 zunehmenden Telearbeit. Zum zweiten werden die Systeme dank ihrer Funktionen für eine fortgeschrittene Analyse des Videomaterials Geschäftsapplikationen und -prozesse unterstützen und damit einen wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Darüber hinaus sehen sich die Anwender zunehmend einem stärkeren Druck aufgrund von Compliance-Vorschriften gegenüber. Die IT-Abteilungen werden künftig eher den Einkauf verantworten, wobei die Unternehmen nach offenen und konnektiven Lösungen verlangen.

  • IT Service-Management-Trends 2021

    Das durch die Pandemie verursachte "Arbeiten an verschiedenen Standorten" hat viele Schwachstellen von manuellen Prozessen, zum Beispiel im Personalwesen oder Finanzbereich, aufgezeigt. Als Folge des steigenden Bedarfs nach Automatisierung werden die Funktionen eines ITSM-Systems auch in anderen Bereichen eines Unternehmens verstärkter zum Einsatz kommen. Das sogenannte "Enterprise Service Management" wird die Digitale Transformation weiter vorantreiben. Dabei geht es aber nicht nur um die Technologie, sondern auch um die Menschen und ihre Bedürfnisse, auf die besser eingegangen werden muss.

  • Flexibilität von hybrider Multi-Cloud

    Die neuen Studienergebnisse vom Digitalisierungs­spezialisten valantic und Lünendonk haben gezeigt, in welchen Bereichen die Technologie-Expertise deutscher Anwenderunternehmen trotz großer Fortschritte noch nicht ausreichend ist. Insbesondere in den Feldern Künstliche Intelligenz, Prozessoptimierung und Automatisierung fehlen den Unternehmen vielfach das Fachwissen und die Expertise. Ausgehend von den Studienergebnissen hat valantic sieben Trends identifiziert und bewertet, die Unternehmen 2021 auf dem Radar haben sollten, weil sie im kommenden Jahr eine elementare Rolle bei der Digitalisierung spielen werden.

  • Cloud-Integration statt Cloud-Migration

    Das Jahr 2020 stellte viele Unternehmen unverhofft vor neue Herausforderungen: Wie passe ich meine IT-Infrastruktur dem Wandel hin zu Remote-Working an? Wie versorge ich Mitarbeiter mit allen notwendigen Informationen? Wie optimiere ich den Datenfluss, um in ungewissen Zeiten die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen? Und: wie jongliere ich die Unmengen an Daten, die für eine prospektive Form der Analytics erforderlich sind? Otto Neuer, Regional VP Sales bei Denodo, identifiziert drei Trends für 2021, die Abhilfe schaffen.

  • Fünf zentrale IT-Trends für 2021

    Von hybriden und Edge-Clouds über intelligente PCs bis hin zu einer gesamtgesellschaftlichen Transformation: Dell Technologies zeigt auf, welche Trends das IT-Jahr 2021 prägen werden. Das Jahr 2020 hat eine Beschleunigung des digitalen Wandels erlebt, der vorher undenkbar erschien. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie haben zahlreiche Unternehmen ihre Transformationsprogramme massiv forciert. Dabei haben sie oft unter erheblichem Zeitdruck kurzfristig neue IT-Lösungen aufgesetzt. Jetzt evaluieren sie ihre IT und investieren in ihre langfristige Transformation. Für das Jahr 2021 erwartet Dell Technologies fünf zentrale IT-Trends in der Unternehmenswelt.