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SaaS-ERP in der Cloud


Unternehmen wissen, wie wichtig ein ausgereiftes SaaS-Modell ist - Warum ist der Reifegrad der SaaS-Lösung so wichtig?
Wer auf SaaS-ERP migrieren will, steht vor einer Reihe von Herausforderungen


Von Michael Kiefer, Senior Solution Consultant bei Unit4

Die Vorteile der Cloud waren noch nie so offensichtlich wie im Jahr 2020. Und jene Unternehmen, die schon am längsten in der Cloud arbeiten, profitieren auch am meisten davon. Was also hält andere Organisationen zurück? Für Unternehmen, die vor 2020 auf SaaS-ERP in der Cloud umgestiegen sind, war bzw. ist die Verwaltung dezentral arbeitender Teams während der Pandemie einfacher zu handhaben. Diese bereits etablierten Lösungen haben erhebliche Vorteile und bringen weniger Probleme mit sich. Darüber hinaus sind die Mitarbeiter bereits mit der Bedienung vertraut und können sie daher mit sehr wenig Unterstützung von überall aus nutzen.

Diese Unternehmen sind resilient und gut auf die Remote-Arbeit eingestellt – genau wie die Lösungen, die sie einsetzen. Sie erzielen wesentliche Einsparungen und reduzieren ihre Betriebsausgaben. Außerdem sind sie agiler und produktiver, was gerade jetzt von entscheidender Bedeutung ist. Am wichtigsten ist jedoch: Sie sind in der Lage, ihren Mitarbeitern das Leben in der Krise zu erleichtern und ihnen eine höhere Sicherheit zu gewährleisten.

Angesichts der unbeständigen und ungewissen Wirtschaftslage rücken diese Vorteile immer mehr in den Vordergrund. Doch wie viele Unternehmen befinden sich wirklich in dieser glücklichen Lage? Und warum zögern einige Organisationen noch, sich darauf einzulassen?

Wie ausgereift ist Ihr SaaS-ERP?
In einer aktuellen Studie haben wir 150 Unternehmen zu ihrer SaaS-Migration befragt und dabei einige interessante Erkenntnisse gewonnen.

Die Antworten zu ihrem Reifegrad im Hinblick auf Cloud-ERP fielen bei den befragten Unternehmen sehr unterschiedlich aus. Während 29 Prozent ihre SaaS-ERP-Systeme bereits vollständig implementiert hatten, befanden sich weitere 32 Prozent noch in der Einführungsphase und viele weitere in der Planungs- und Testphase.

Was steht einem hohen SaaS-Reifegrad im Weg?
Unternehmen, die auf SaaS-ERP migrieren wollen, stehen vor einer Reihe von Herausforderungen. Unabhängig davon, auf welcher Entwicklungsstufe sie sich befinden, müssen alle Organisationen natürlich Zeit, Ressourcen und Geld investieren.

Eine weitere Angst liegt für viele in der Abschaffung ihrer bisherigen ERP-Lösungen. Viele dieser überholten Systeme konnten allerdings dem Druck des vergangenen Jahres nicht standhalten. Die Herausforderungen von 2020 haben also die Notwendigkeit und die Bereitschaft verstärkt, sich von diesen nicht mehr zeitgemäßen Lösungen zu trennen.

Entscheidende Vorteile durch ein ausgereiftes SaaS-ERP
Für die meisten Unternehmen, die SaaS-ERP bereits erfolgreich einsetzen, besteht kein Zweifel, dass diese flexiblen Cloud-Plattformen und -Anwendungen unerlässlich sind, um in unserem digitalen Zeitalter weiterhin zu bestehen und erfolgreich zu bleiben.

Die Herausforderungen sind zwar immer noch gegeben – auch für jene Unternehmen, die ihren Weg in die Cloud bereits begonnen haben – doch die Motivation, sie zu überwinden, ist deutlich höher geworden. COVID-19 hat viele Unternehmen dazu veranlasst, ihre Cloud-Migrationspläne stärker voranzutreiben. Diesen allgemeinen Trend konnten wir auch unter unseren Umfrageteilnehmern beobachten. Für ganze 84 Prozent ist die Umstellung ihres ERP-Systems auf eine SaaS-Lösung nur ein Teil einer umfassenderen Cloud-Transformation von Personal und Prozessen.

Daraus lässt sich schließen, dass es bei der Migration auf SaaS-ERP um viel mehr geht als um technische Details und einfache Datenübertragung und -speicherung. Auch die zahlreichen Effizienzgewinne, die sich daraus ergeben, sind nicht allein ausschlaggebend. Stattdessen wird das System Teil der Unternehmenskultur und hilft dabei, die Mitarbeiter zusammenzubringen, egal wo sie sich befinden. Neben all den damit verbundenen Herausforderungen geht es bei der SaaS-Migration von ERP-Lösungen letztendlich auch um Menschen, Arbeitsweisen und die Kultur. (Unit4: ra)

eingetragen: 06.05.21
Newsletterlauf: 07.07.21

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